Aktuelles

Der nächste Fachtag:

 

Frühe Mehrsprachigkeit – keine Zukunft ohne!

22.02.2018,  didacta Hannover

Programm

Zur Anmeldung

 

Artikel von

Dr. Ilse Wehrmann: "Bessere Qualität für Kitas" mit konkreten Vorschlägen für einen Masterplan

Aus: Analysen und Argumente, Mai 2017, Ausgabe 246

Für Grundschullerinnen und Grundschullehrer:

Ein Jahr in Frankreich - Deutsch unterrichten in französischen Grundschulen!

Wenn Sie als Grundschullehrkraft in einem der beteiligten Bundesländer arbeiten (ALLE Bundesländer AUSSER Bayern, Bremen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein), können Sie sich für den deutsch-französischen Grundschullehreraustausch bewerben. Sie verbringen ein ganzes Schuljahr in Frankreich, unterrichten Deutsch als Fremdsprache in französischen Grundschulen und werden dafür unter Fortzahlung der Bezüge beurlaubt. Verständigungsfähigkeit in der französischen Sprache ist erwünscht, aber nicht unbedingt erforderlich.

 © OFAJ/ DFJW

Das Dteutsch-ranzösische Jugendwerk DFJW koordiniert und begleitet den Austausch. Es bietet eine Informationstagung, eine pädagogische Tagung, einen Tandemsprachkurs, eine Zwischenauswertung und eine Auswertungstagung an.

 

Wer am Programm teilnehmen möchten, schicke bitte seine Bewerbung auf dem Dienstweg an das zuständige Ministerium bzw. den Schulsenator und erfrage dort auch die Bewerbungsmodalitäten und -fristen für das Schuljahr 2018-19. Weitere Information hier klicken.  Kontakt im DFJW: Dominique Granoux (granoux@dfjw.org), Tel: 030 288 757 22

Petition gegen die Abschaffung des Fremdsprachenunterrichts in Klasse 1 und 2 in Baden-Württemberg

 

Studierende der Pädagogischen Hochschule Freiburg wenden sich gegen die drohende Abschaffung des Fremdsprachenunterrichts in der 1. und 2. Klasse in Baden-Württemberg. Hier geht es zur Online-Petition, die sie beim Landtag Baden-Württemberg einreichen wollen.
Mehr Info: https://www.facebook.com/NEINzurAbschaffung/

 

Neues aus der Forschung - zur Studie:

From Early Starters to Late Finishers? A Longitudinal Study of Early Foreign Language Learning in School

Jaekel, N.; Schurig, M.; Florian, M.; Ritter, M.

DOI: 10.1111/lang.12242

 

Résumé einer empirischen Langzeitstudie zum frühen Fremdsprachenlernen in Schulen- von B. Ratschow, FMKS / Frühe Mehrsprachigkeit an Kitas und Schulen

 

Seit Erscheinen des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen im Jahr 2001 ist frühes Fremdsprachenlern in europäischen Staaten die Regel geworden. Dabei zielen die Staaten auf die Förderung vielsprachiger, multikultureller Gesellschaften zum einen und die wachsende Nachfrage des Arbeitsmarktes nach fließenden Zeitsprachenkenntnissen zum anderen. Damit wächst das Forschungsinteresse an frühem Fremdsprachenerwerb ständig.

 

Die Studie stellt zwei Fragen:

1)   Übertreffen Frühanfänger (ES= early starters) des frühen Englischlernens im Laufe der Zeit Spätanfänger (LS= late starters) in ihren sprachlichen Leistungen ?

2)   Welchen Einfluss haben individuelle Merkmale (Geschlecht, sozio-ökonomischer Status, kultureller

Hintergrund, IQ, und Herkunftssprache) auf die sprachlichen Leistungen der Schüler?

MEHR LESEN HIER KLICKEN


Artikel "In der Krippe gibt es keine Sprachbarriere!“

Zur Bilingualität und den Beziehungen unter Krippenkindern:
Wie wirkt sich Zweisprachigkeit auf das Zusammenleben in einer Krippengruppe aus?

von Tamara Schaub am Beispiel einer Kita von Elly & Stoffl.

Mit freundlicher Genehmigung der Zeitschrift "Frühe Kindheit" der Dt. Liga für das Kind

 

 

Interview mit Prof. Kristin Kersten, Universität Hildesheim, im Beitrag "Zweisprachig aufwachsen - Bilinguale Kitas sind begehrt“, gesendet in „Volle Kanne" im ZDF am 28. März 2017. Hier klicken, um den Beitrag aus "Volle Kanne", ZDF, 28.03.2017, anzusehen  und hier klicken, um mehr über Prof. Kristin Kersten zu erfahren

https://www.uni-hildesheim.de/kristin-kersten

Pressemitteilung des FMKS zum Tag der Muttersprache am 21. Februar 2017

 

Tag der MutterspracheN – Deutschlernen durch Förderung der Mehrsprachigkeit
Der „Tag der Muttersprache“ sollte besser „Tag der MutterspracheN“ heißen. Die wenigsten Menschen wachsen nämlich heute mit nur EINER Muttersprache auf. Dies gilt insbesondere für die junge Generation. Weltweit betrachtet sind etwa zwei Drittel der Menschen mehrsprachig, und nur eine Minderheit von einem Drittel ist einsprachig. Mehrsprachigkeit ist also „normal“. In Deutschland haben etwa 35 % der Kinder zwischen 0 und 15 Jahren einen „Migrations-hintergrund“ (Statistisches Bundesamt 2015) und werden zumeist mit mehr als einer Sprache groß. Dies sind ihre Familiensprache/n und Deutsch.
Um eine Sprache zu erwerben, ist ein altersgemäßer, intensiver und langfristiger Sprachkontakt unerlässlich. Er muss in vielen unterschiedlichen Situationen stattfinden. Da das Gehirn keine Schranke für eine Anzahl von Sprachen kennt, ist auch die Mehrsprachigkeit keine Überforderung. Besonders für Kinder ist es aber wichtig, dass ihnen viele Möglichkeit gegeben werden, ihre Sprachen vielfältig anzuwenden. Dann können sich ihre MutterspracheN altersangemessen entwickeln.
Professor Henning Wode von der Universität Kiel und Vorstandsmitglied des FMKS/Frühe Mehrsprachigkeit an Kitas und Schulen meint: „Keinesfalls geht es darum, nur Deutsch zu lernen. Natürlich müssen die Kinder AUCH Deutsch lernen. Es sollen aber alle Mutter- oder Familiensprachen der Kinder gefördert werden. Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass andere Muttersprache(n) den Erwerb des Deutschen behindern. Das Gegenteil ist der Fall: Deutsch lernen funktioniert am besten, wenn die Erstsprachen gestärkt werden. Deswegen darf das Deutschlernen nicht auf Kosten der Familiensprache geschehen.“
Der FMKS fordert, den Wert der Mehrsprachigkeit stärker zu betonen. Kindertagesstätten und Schulen sollten dies in ihren Konzepten umsetzen.
Zum „Tag der Muttersprache“
Der Internationale „Tag der Muttersprache“ der Vereinten Nationen wird seit dem 21. Februar 2000 begangen. Er soll die Sprachenvielfalt und den Gebrauch der Muttersprache fördern. Sprachliche und kulturelle Vielfalt repräsentieren universelle Werte, die Einheit und Zusammenhalt einer Gesellschaft stärken.

300 Teilnehmer beim Fachtag "In Sprache baden - Mehrsprachigkeit in Krippe, Kita und Schule",  16.02.2017, Stuttgart, didacta Bildungsmesse

Zum Programm des Fachtags "In Sprache baden - Mehrsprachigkeit in Krippe, Kita und Schule" am 16.02.2017 in Stuttgart

 

 Pressemitteilung zum Fachtag "In Sprache baden" am 16.02.2017 in Stuttgart