Wissenschaftler gegen Kürzung des englisch Unterrichts in NRW

 

Derzeit diskutiert die Landesregierung NRW den Beginn des Englischunterrichts in der Grundschule
in die 3. Klasse zurückzuverlegen. Diese Maßnahme soll einen Bestandteil des „Masterplans Grundschule“
darstellen, der einen Beitrag zur Qualitätssteigerung der Grundschulbildung leisten soll.

 

Aus wissenschaftlicher Perspektive halten wir dies für eine Fehlentscheidung. mehr lesen

zum 8. Fachtag zur Mehrsprachigkeit auf der didacta:

"Gelebte MehrSprachigkeit in Krippen, Kitas und Schulen", 21.02.2019, didacta Köln 


neu 2019

"Sprachenvielfalt als Ressource begreifen. Mehrsprachigkeit in bilingualen Kindertagesstätten und Schulen Band II", Andreas Rohde und Anja K. Steinlen (Hg), DohrmannVerlag.berlin. Umfang: 252 Seiten, 18,90 Euro, ISBN 978-3-938620-49-6

Mit einem Grußwort von Prof. Dr. Wassilios E. Fthenakis

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Mehrsprachigkeit ist in Deutschland längst Realität – ein großer Teil der hier lebenden Kinder und Jugendlichen ist inzwischen mehrsprachig. Die Konzepte der Kitas und Schulen in Deutschland aber entstammen einem Denken, das noch auf einer monolingualen (einsprachigen) Norm beruht. Mehrsprachigkeit ist jedoch eine wichtige Ressource, die in Bildungseinrichtungen gewinnbringend eingebracht werden kann und muss.

Dazu liegen inzwischen zahlreiche Ideen und Konzepte vor, die als wichtige Bausteine einer umfassenden Mehrsprachigkeitsdidaktik in Kita und Schule gelten können.


 

QITA ist ein Projekt des fmks, gefördert und begleitet von der Robert Bosch Stiftung.

 

Die Nachfrage nach früher mehrsprachiger Bildung wächst. Und so hat sich in den letzten Jahren auch die Anzahl zwei- und mehrsprachiger Kitas vervielfacht. Allerdings fehlt es an fachlicher Begleitung: Momentan gibt es weder ein praxisnahes Handbuch für bi- und multilinguale Kitas noch hinreichend systematische Fortbildungen, Coaching- oder Mentorenprogramme. Hier setzt QITA an. WEITERLESEN


1. zu QITA

2. zu QITA

Studie sucht türkischsprachige Deutsche, die 16 und 17 oder zwischen 25 und 35 Jahre alt sind und in Deutschland geboren und aufgewachsen sind.

Die Teilnahme wird mit 30 Euro vergütet

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Migration im Wandel: Engagierte Schulen als Forschungspartner gesucht


Für das Forschungsprojekt TraMiS zum Thema „Transnationale Mobilität in Schulen“ sucht die Universität Bremen zwölf engagierte Schulen des Sekundarbereichs, die ihre Expertise in eine offene Lösungssuche nach schulischen Konzepten für den Umgang mit grenzüberschreitenden Schulbiographien ein¬bringen wollen. Es geht darum, dass Kinder mit ungewisser oder befristeter Per¬spektive nach Deutschland kommen, z.B. aus der Europäischen Union oder als Asylsuchende aus Drittstaaten. Andere verlas¬sen Deutschland, z.B. freiwillig für ein High-School-Jahr im Aus¬land oder zwangsweise nach einem abgelehnten Asylantrag. Was tun Schulen in solchen Situationen?

 

Die Forschungspartnerschaft bietet Austausch- und Lernmöglichkeiten mit anderen Schulen aus dem In- und Ausland. Die teilnehmenden Schulen erhalten 10.000 Euro als Aufwandsentschädigung.

Online-Bewerbung auf www.tramis.de Bewerbungsschluss: 15.10.2018

Bili-Zertifikatsstudium in Hildesheim:

Studierende anderer Universitäten als Hildesheim können als Gasthörer teilnehmen und die Teilnahme mit ihrer Universität regeln oder sie schreiben sich an der Universität Hildesheim für diese Zeit ein.

Mehr Information zum Zertifikatsstudium

Müssen in zweisprachigen (bilingualen) Kitas NATIVE SPEAKERS arbeiten oder können es auch NEAR NATIVE SPEAKERS sein?

 

Das Fazit der Stellungnahme von Prof. Dr. Kristin Kersten und Prof. Dr. Andreas Rohde lautet:

"Es spricht nichts dagegen, wenn jemand, der verlässlich als "near-native" bezeichnet werden kann, also die Zweitsprache (L2) auf muttersprachlichem Niveau beherrscht, als KiTa-Kraft arbeitet. Neben der Sprachkompetenz sind weitere Faktoren wichtig."

 

Zur Stellungnahme von Prof. Dr. Kristin Kersten und Prof. Dr. Andreas Rohde